Embedded & IoT

Embedded Software- und IoT-Entwicklung für den Feldeinsatz.

Firmware in C, C++ und Rust für ESP32-, STM32- und Nordic-nRF-Mikrocontroller - und alles, womit das Gerät spricht: die Funkstrecke, den Server, Over-the-Air-Updates und das Dashboard, das Ihr Team tatsächlich öffnet. Vom Prototyp auf dem Steckbrett bis zur Kleinserie, die unbeaufsichtigt läuft.

  • Firmware-Entwicklung in C, C++ oder Rust - Bare Metal, FreeRTOS oder Zephyr, je nach Projekt.
  • WLAN, Bluetooth, LoRaWAN oder Mobilfunk - gewählt nach Reichweite, Energiebudget und Datenmenge.
  • Signierte Updates aus der Ferne, mit automatischem Rollback, falls eines fehlschlägt.
  • Ein Team für Gerät, Server und Dashboard - keine Schuldzuweisungen an der Schnittstelle.

Lücken geplant statt entdeckt

IoT-Projekte scheitern selten am Sensor. Sie scheitern in den Lücken: ein Gerät, das aus dem WLAN fällt und nie zurückkommt, ein Update, das die halbe Flotte lahmlegt, eine Batterie, die zwei Jahre halten sollte und nach vier Monaten leer ist. Wir entwickeln die Firmware und die Systeme drumherum aus einem Guss - damit diese Lücken geplant statt entdeckt werden.

Wir arbeiten mit den Chips, auf denen Produkte tatsächlich ausgeliefert werden: ESP32, wenn WLAN oder Bluetooth und niedrige Stückkosten zählen, STM32 für Echtzeitsteuerung und viele Peripherien, Nordic nRF52 und nRF91 für Bluetooth und stromsparenden Mobilfunk, und Arduino-Boards für einen Prototyp, den Sie nächste Woche in der Hand halten. Auf der Serverseite: ein MQTT-Broker, ein Backend für Messwerte und Alarmregeln und eine Flottenübersicht mit Gerätezustand und Firmware-Versionen.

Wir sind ein Softwarestudio, kein Auftragsfertiger: Wir schreiben Firmware, bauen Prototypen und bringen Platinen in Betrieb. Leiterplatten in Stückzahl liefert ein Elektronikfertiger Ihrer Wahl - wir übergeben ihm die Serien-Firmware und das Prüfverfahren.

So funktioniert's

Was ein vernetztes Gerät für Sie tut

Drei Dinge, die ein gut gebautes Sensorsystem leistet - gezeigt in den Kühlräumen eines Lebensmittelgroßhändlers.

  1. Jemand lässt die Kühlraumtür offen. Die Temperatur steigt, und das Handy des Lagerleiters vibriert lange, bevor die Ware in Gefahr ist - nicht erst am nächsten Morgen.

  2. Der Sensor schläft fast die ganze Zeit und wacht nur auf, um einen Messwert zu senden. Alle 15 Minuten statt jede Minute zu melden, macht aus Monaten Batterielaufzeit Jahre.

  3. Eine neue Firmware-Version erreicht jeden Sensor per Funk. Schlägt ein Update auf einem Gerät fehl, kehrt es zur alten Version zurück und arbeitet weiter.

Kühlraum 2
Temperatur 3,4 °C Alles in Ordnung
Grenzwert 6 °C
jetzt Kühlraum 2: 6,8 °C Tür seit 9 Minuten offen
jetzt Kühlraum 2: 6,8 °C Tür seit 9 Minuten offen
Ein Sensorsystem für Kühlräume: Eine offene Tür löst eine Warnung auf dem Handy aus, ein längeres Meldeintervall streckt die Batterielaufzeit von Monaten auf Jahre, und ein Firmware-Update erreicht die ganze Flotte - mit einem sicheren Rollback.

In der Praxis

Beispielszenarien - die Art von Projekten, die wir umsetzen, keine Kundenreferenzen.

Kühlraum-Überwachung für einen Lebensmittelgroßhandel

Das Problem
Begehbare Kühlräume werden zweimal täglich von Hand protokolliert. Ein Kompressor, der nachts ausfällt, fällt erst morgens auf - zusammen mit einer Palette verdorbener Ware.
Was wir bauen
Batteriebetriebene Fühler auf nRF52 melden jede Minute per Bluetooth an ein Gateway, das an den Server weiterleitet. Alarmregeln mit Verzögerung, Eskalation per SMS und E-Mail, ein Export für HACCP-Kontrollen und Updates über das Gateway.
  • nRF52
  • Zephyr
  • BLE
  • MQTT
  • PostgreSQL
  • SvelteKit

Nachrüstung älterer Produktionsmaschinen

Das Problem
Eine Werkstatt betreibt Maschinen ohne jede Netzwerkschnittstelle. Niemand kennt die echte Auslastung, und Wartung wird nach Kalender statt nach Betriebsstunden geplant.
Was wir bauen
Eine kleine ESP32-Box pro Maschine liest eine Stromzange aus, zählt Betriebsstunden, puffert lokal, wenn das WLAN ausfällt, und meldet an einen Server vor Ort. Ein Dashboard zeigt die Auslastung pro Schicht und markiert fällige Wartungen.
  • ESP32
  • ESP-IDF
  • C
  • MQTT
  • TimescaleDB
  • Grafana

Füllstandssensoren ohne Strom und ohne WLAN

Das Problem
Wassertanks an mehreren Standorten werden kontrolliert, indem jemand hinfährt. An den Tanks gibt es weder Netzstrom noch WLAN.
Was wir bauen
Ultraschall-Füllstandssensoren auf einem STM32 mit LoRaWAN-Funk, zwischen den Messungen im Tiefschlaf, Meldung alle 30 Minuten und früher, wenn sich der Pegel schnell ändert. Das Batteriebudget wird vorab berechnet und auf dem Labortisch überprüft.
  • STM32
  • LoRaWAN
  • C
  • ChirpStack
  • Node.js
  • PostgreSQL

Was Sie bekommen

  • Firmware-Quellcode in Ihrem Repository, mit reproduzierbarer Toolchain
  • Inbetriebnahme-Notizen: Pinbelegung, Versorgung und die Eigenheiten, auf die wir gestoßen sind
  • Funktionierende Prototypen auf Dev-Kits oder Ihrer Platine, geflasht und getestet
  • Updates aus der Ferne: signierte Builds, gestaffelter Rollout und Rollback
  • Eine schriftliche Spezifikation jeder Nachricht, die die Geräte senden
  • Flotten-Dashboard: zuletzt gesehen, Signal, Batterie, Firmware-Version und Alarme
  • Ein gemessenes Energiebudget und eine Laufzeitschätzung
  • Flash- und Prüfverfahren für die Fertigung bei Ihrem Hersteller

Typischer Stack

  • C
  • C++
  • Rust (Embassy)
  • ESP-IDF
  • FreeRTOS
  • Zephyr
  • STM32Cube
  • nRF Connect SDK
  • Arduino
  • PlatformIO
  • MQTT
  • LoRaWAN
  • BLE
  • TimescaleDB

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Fragen Sie uns direkt - wir antworten innerhalb von zwei Werktagen.

Frage stellen
Was kostet die Entwicklung einer IoT-Lösung oder Embedded Software?

Das hängt davon ab, wie viel neu ist. Die wichtigsten Faktoren sind die Zahl der Sensoren und Schnittstellen, Funk- und Energieanforderungen, ob Updates aus der Ferne und ein Flotten-Backend nötig sind und ob das Gerät eine Funkzulassung braucht (wir bereiten die Firmware vor, die Prüfung macht ein akkreditiertes Labor). Nach einem 30-minütigen Kennenlerngespräch bekommen Sie einen schriftlichen Plan und ein Angebot mit festem Umfang - meist mit dem Prototyp als eigener Phase.

Wie lange dauert die Entwicklung eines IoT-Prototyps?

Vor allem hängt es an der Hardware. Standardsensoren auf einem Dev-Kit gehen schnell; eine eigene Platine braucht Entwurf, Fertigung und meist eine Revision, und jede Runde dauert für sich Wochen. Wir planen in Phasen - Machbarkeitsnachweis auf Dev-Kits, dann Ihre Hardware, dann eine Kleinserie - und der schriftliche Plan nennt für jede Phase einen Termin.

ESP32, STM32 oder nRF - welcher Mikrocontroller passt?

ESP32 für WLAN oder Bluetooth bei niedrigen Stückkosten, wenn das Energiebudget WLAN erlaubt. STM32 für Motorsteuerung, präzises Timing, viele Peripherien oder den industriellen Temperaturbereich. Nordic nRF52 für Bluetooth mit sehr wenig Strom, nRF91 für LTE-M oder NB-IoT. Lieferbarkeit und zertifizierte Funkmodule spielen mit. Sie bekommen eine Empfehlung mit schriftlicher Begründung.

Übernehmen Sie bestehende Firmware oder einen Arduino-Prototyp?

Ja. Wir beginnen mit einem kurzen Audit: reproduzierbar bauen, dann messen, was der Code wirklich tut - Speicher, Stromaufnahme, Verhalten bei Netzausfall. Arduino-Prototypen sind ein guter Ausgangspunkt; wir behalten, was funktioniert, und bringen den Rest auf ein serientaugliches Setup - mit Updates aus der Ferne, Logging und Watchdog.

Entwickeln und fertigen Sie auch die Hardware?

Wir bauen Prototypen, bringen Platinen in Betrieb, schreiben die Serien-Firmware und prüfen Schaltpläne aus Firmware-Sicht. Leiterplattendesign für Stückzahlen, Gehäuse und Bestückung übernimmt ein Hardware-Partner oder Elektronikfertiger. Wir liefern ihm das Produktions-Image, ein Flash- und Prüfverfahren und einen Weg, jedem Gerät eine eigene Identität und eigene Schlüssel zu geben.

Erzählen Sie uns, was Ihr Gerät können muss.

Was es misst, wo es steht und woher es seinen Strom bekommt - das reicht für den Anfang. Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen mit einem Link zu einem 30-minütigen Kennenlerngespräch.

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